EU-China Think Tank Engagement on Green Governance
Hanns-Seidel-Stiftung ist Gastgeberin der ersten EU-Denkfabrikdelegation für EU-China Think Tank Engagement on Green Governance
EU-Think-Tanker in den Räumlichkeiten der EU-Delegation in China
Zu den teilnehmenden europäischen Think Tanks gehören das Institute for European Environmental Policy (IEEP), das Clingendael China Centre, die Erasmus-Universität Rotterdam und die Universität Lund. Auf chinesischer Seite waren die wichtigsten Partner das Beratungs- und Forschungszentrum (CRC), das Zentrum für Landkonsolidierung und Rehabilitation (LCRC) und das Forschungszentrum für territoriale Raumplanung (RCTSP) des Ministeriums für natürliche Ressourcen (MNR) sowie das Forschungszentrum für natürliche Ressourcen und Planung in Ningbo und das Institut für Stadtplanung und -gestaltung in Ningbo.
Der Besuch der Delegation begann mit einem Einführungstreffen in der EU-Delegation in Peking, bei dem Laurent Bardon, Leiter der Abteilung „Green Transition“, die Gruppe begrüßte. Bei dem Treffen wurde das in den letzten Jahren aufgebaute Vertrauen zwischen China und der EU hervorgehoben und die Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Förderung der Zusammenarbeit zwischen der EU und China im Bereich der grünen Governance erörtert.
Nach dem Treffen mit den EU-Vertretern führte die europäische Think-Tank-Delegation ausführliche Gespräche mit den chinesischen Partnern des Projekts „EU-China Think Tank Engagement on Green Governance“, nämlich dem CRC, LCRC und RCTSP des MNR. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Schlüsselthemen wie die Fortschritte in der grünen Politik der EU und Chinas, die territoriale Raumplanung, der Schutz von Ökosystemen und die Erhaltung der biologischen Vielfalt usw. Beide Seiten tauschten praktische Erfahrungen und Forschungsergebnisse aus und erkundeten Wege für die künftige Zusammenarbeit.
Treffen und Gespräche mit CRC, LCRC und RCTSP des MNR
In den darauffolgenden Tagen in Peking fanden ausführliche Gespräche mit den chinesischen Partnern von CRC, LCRC und RCTSP statt, die sich auf die Projektziele, die Einbeziehung von Interessengruppen und den Rahmen für die künftige Zusammenarbeit konzentrierten. Die Delegierten tauschten sich auch an der Universität Peking aus und nahmen am Seminar zur umweltpolitischen Zusammenarbeit zwischen der EU und China sowie an der Abschlussveranstaltung des EU-China-Umweltprojekts Phase 2 teil, das seit 2018 von ClientEarth, GOPA und dem Policy Research Center for Environment and Economy (PRCEE) des Ministeriums für Ökologie und Umwelt (MEE) durchgeführt wird.
Planung der Zusammenarbeit im Think Tank des Zentrums für LCRC des MNR
Treffen und Austausch an der Hochschule für Architektur und Landschaftsgestaltung der Universität Peking
Die zweite Hälfte des Besuchs der Delegation fand in der Provinz Shandong statt und wurde vom HSS-Büro in Shandong koordiniert. Hier erkundeten die Teilnehmer die ökologische Wiederherstellung und nachhaltige Entwicklung aus erster Hand durch Besuche vor Ort. Zu den Höhepunkten gehörten sanierte Bergbaugebiete, Projekte zur Erhaltung ländlicher Flächen, private Recyclinganlagen und nachhaltige landwirtschaftliche Initiativen. In spannenden Diskussionen zwischen europäischen und chinesischen Experten sowie lokalen Akteuren ging es um biologische Vielfalt, ökologische Wiederherstellung und praktische Ansätze für eine nachhaltige ländliche Entwicklung.
Der Besuch der Delegation war ein wichtiger Meilenstein für die Förderung des Dialogs, des Wissensaustauschs und der Zusammenarbeit zwischen europäischen und chinesischen Think Tanks im Bereich der grünen Governance.
Diese Aktivität wird von der Europäischen Union finanziert.
EU-Delegation und Partner besuchen nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken in Qingzhou, Shandong