EU-China Think Tank Dialogue: Verringerung von Klimaschadstoffen und Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Städten
Treffen bei der EU-Delegation in China
Einführungsveranstaltung mit der Abteilung "Green Transition" der EU-Delegation
Unter dem Motto "Reducing Climate Pollutants and Enhancing Urban Resilience" brachte die Delegation europäische und chinesische Think-Tank-Experten, Forscher und Praktiker zusammen, um politische Ansätze zur Reduzierung von Methan, kurzlebigen Klimaschadstoffen (SLCPs), belastbarer Stadtplanung und der Dekarbonisierung des Bausektors zu diskutieren.
Höhepunkte aus Peking
Vom 8. bis 10. April traf die Delegation mit wichtigen Interessenvertretern zusammen und tauschte sich eingehend über Themen der grünen Governance aus, wie z. B. Klimaschadstoffe und die Dekarbonisierung des Bausektors.
Zu den wichtigsten Ereignissen gehörten:
Ein politischer Dialog mit dem Institute for Global Decarbonization Progress (iGDP)
- Eine Einführungsveranstaltung mit der Abteilung "Green Transition" der EU-Delegation zur Zusammenarbeit zwischen der EU und China im Bereich Klima und Umwelt.
- Ein intensiver Austausch mit den offiziellen Partnern des Projekts: Beratungs- und Forschungszentrum, Zentrum für Landkonsolidierung und -sanierung und Forschungszentrum für territoriale Raumplanung des chinesischen Ministeriums für nat-ürliche Ressourcen zu Themen wie Bekämpfung von Methanemissionen aus Kohlebergwerken, grüner Bergbau, Widerstandsfähigkeit städtischer Flächen in der ökologischen Sanierungsplanung und Dekarbonisierung des Bausektors.
- Ein politischer Dialog mit dem Institute for Global Decarbonization Progress (iGDP) über Methan und SLCPs sowie über Dekarbonisierungspfade im Energie- und Gebäudesektor in China und Europa. Während der Diskussion wurde festgestellt, dass China bereits eine Strategie zur Entwicklung von Wärmepumpen vorgeschlagen hat, während die EU noch keine ähnliche Politik eingeführt hat.
Akademischer Austausch an der Universität Peking
- Eine Konferenz zur Reduzierung von Methan und anderen Klimaschadstoffen mit Rednern des Center for Research on Energy and Clean Air (CREA), des National Center for Climate Change Strategy and International Cooperation (NCSC) des Ministeriums für Ökologie und Umwelt (MEE) und der Universität Peking.
- Ein akademischer Austausch mit dem Team von Prof. Zhang Shiqiu von der Abteilung für Umweltwissenschaften und -technik der Universität Peking. Die Diskussion konzentrierte sich auf Forschungsarbeiten, die von Forschern beider Seiten aktiv durchgeführt werden, z. B. NDC-Modellierung, Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung und öffentlicher Gesundheit, modernste Technologien zur Überwachung von Methanemissionen usw.
Treffen mit dem Energieforschungsinstitut (ERI) der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC)
- Ein Treffen mit dem Energieforschungsinstitut (ERI) der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) konzentrierte sich auf die Energieeffizienz in Gebäuden. Nach einem Vergleich der aktuellen Richtlinien in China und der EU diskutierten die Teilnehmer lebhaft über Energieintensitätsziele in der EU und China, Wege zur Emissionsreduzierung im Energiesektor usw.
- Teilnahme an einem multilateralen „Klimagespräch“, das gemeinsam von Agora Energiewende und der Deutschen Botschaft veranstaltet wurde.
Feldbesuch in Shandong
Vom 10. bis 11. April reiste die Delegation zu einem Vor-Ort-Besuch nach Jinan in der Provinz Shandong. Sie besuchten das Demonstrationsgebiet "Straßen in der Wolke" zur Wiederbelebung des ländlichen Raums im Dorf Wanglao im Bezirk Laiwu, um lokale Praktiken der ökologischen Wiederherstellung, der grünen Landwirtschaft und der ländlichen Transformation zu erkunden. Durch den Austausch mit den örtlichen Verwaltern gewann die Delegation tiefere Einblicke in die Integration von ökologischer Governance und ländlicher Entwicklung. Anschließend besuchten sie die Ausstellungshalle für Stadtplanung in Jinan, um mehr über die Geschichte der Raumplanung der Stadt und ihren derzeitigen Übergang zu einer grünen Entwicklung zu erfahren.
Informationen über energieeffiziente Gebäude in Shandong
Teilnehmende Institutionen
Der europäischen Delegation gehörten Vertreter aus:
- Zentrum für Forschung über Energie und saubere Luft (CREA)
- Europäisches Umweltbüro (EEB)
- Universität von Ostfinnland
- Universität für Landwirtschaft in Krakau (Polen)
- ECCO (Italien)
- IE-Universität (Spanien)
Auf chinesischer Seite nahmen Experten der dem Ministerium für natürliche Ressourcen angegliederten Denkfabriken teil, darunter das Beratungs- und Forschungszentrum, das Zentrum für Landkonsolidierung und -sanierung und das Forschungszentrum für territoriale Raumplanung. Weitere Beiträge kamen vom NCSC des Ministeriums für Ökologie und Umwelt (MEE), dem iGDP, dem Energieforschungsinstitut (ERI) der NDRC und der Universität Peking.
Zero Waste Tour in der Verbotenen Stadt mit der Vanke Foundation
Über das Projekt
Das EU-China Think Tank Engagement on Green Governance Project zielt darauf ab, regelmäßige Track 1.5 und Track 2 Dialoge zwischen Think Tanks und Akademikern in China und der EU zu institutionalisieren, um das gegenseitige Verständnis zu verbessern, politische Prozesse zu informieren und die bilaterale Zusammenarbeit in der globalen Green Governance zu unterstützen.
Im Hinblick auf weitere Delegationen und gemeinsame Forschungsaktivitäten ist dieser Besuch ein weiterer Schritt zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der EU und China im Klimabereich von Grund auf.
Bleiben Sie dran für weitere Aktualisierungen und gemeinsame politische Arbeit in der Zukunft!