Ein differenziertes Bild von China entsteht vor allem im direkten Austausch
Im Mittelpunkt standen Fragen, die die deutsch-chinesischen Beziehungen derzeit besonders prägen: Wie können offene Märkte und fairer Wettbewerb unter vergleichbaren Bedingungen gewährleistet werden? Wie verändert Chinas technologische Entwicklung den internationalen Wettbewerb? Und wie werden aktuelle geopolitische Konflikte, insbesondere die Entwicklungen rund um den Iran und die Ukraine, aus chinesischer Perspektive bewertet?
Gespräche mit Vertreter/-innen aus Politik, Wissenschaft, Medien sowie der deutschen und chinesischen Wirtschaft ermöglichten dabei unterschiedliche Einblicke. Besuche u.a. bei Xiaomi, DiDi und Haier machten zugleich Chinas technologische und industrielle Dynamik unmittelbar sichtbar.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Beziehungen zwischen Bayern und seiner Partnerprovinz Shandong, deren 40. Jubiläum im kommenden Jahr begangen wird. Gemeinsam mit dem Aussenamt fanden Gespräche zu den Chancen der langjährigen Partnerschaft statt.
Eine intensive Reise mit vielen Perspektiven auf ein China im Jahr 2026 mit der Frage, wie Deutschland, Bayern und Europa ihre Beziehungen zu China künftig gestalten können.